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Miscanthus sinensis x giganteus,
neben Hanf das ökologische Optimum der
NAWAROs (Nachwachsende Rohstoffe),
wird oft fälschlich als Elefantengras bezeichnet,
ist auch unter dem Namen Chinaschilf bekannt,
bildet rasch wachsende, 3 bis 4m hohe Rohrstengel, vermehrt sich
ausschließlich mit Wurzelrhizomen, standortabhängig,
das heisst: es kann sich nicht unkontrolliert verbreiten.
(Information über
Konditionen und weitere Fotos finden Sie am Ende dieser Seite)
Die Bezeichnung
Elefantengras,
die sich besonders im österreichischen, deutschsprachigen
Raum verbreitet hat
und erstaunlich hartnäckig weiterverwendet wird, ist nicht
eindeutig:
Elefantengras ist eine Bezeichnung für
mehrere Pflanzenarten und deshalb nicht eindeutig, wird haupsächlich
im deutschsprachigen Raum fälschlicherweise für Miscanthus
giganteus benützt siehe:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elefantengras
Chinaschilf, wie Miscanthus
giganteus auch genannt wird,
ist eine mehrjährige Pflanze,
die ohne großen Aufwand gute Erträge an Biomasse bringt.
(Standortabhängig 15-22 t TM / Ha, Jahr! )
Pflege braucht die Kultur nur in den ersten Jahren,
wenn ihr Beikräuter das Licht und das Wasser streitig machen.
Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten sind kaum bekannt,
zu düngen braucht man sehr wenig.
Im Herbst sterben die oberen Teile der Pflanze ab,
die Blätter bilden einen Wärmeschutz und Dünger,
die Halme bleiben aber bis zum Frühjahr auf dem Feld.
Bis zur Ernte trocknen die Halme auf unter 20 Prozent Feuchtigkeit.
Das macht sie lagerfähig,
zum Beispiel als Heizmaterial optimal verwertbar.
Miscanthus
giganteus
>ist für manche ein Ziergewächs,
für anderer eine Nutzpflanze mit erstaunlichen Eigenschaften:
>ist eine C4 Pflanze, das heisst sie
gehört zu jenen Pflanzen;
die ein Maximum an Photosynthese betreiben,
also eine Pflanze, die ein Maximum an Biomasse
aus der zur Verfügung stehenden Sonnenenergie produziert.
Das bewerkstelligt sie über einen biochemischen Vorgang (C4)
mit dem sie am Tag und vor allem auch nachts
CO2 aus der Luft aufnehmen und einspeichern kann,
welches sie dann am Tag durch Photosynthese nützt.
>wächst auf Standorten: überall wo auch Mais wachsen
würde.
Wir haben auch eine kleine Plantage Im Waldviertel,
Kleinmühl, auf 600m Seehöhe,
die zwar langsamer, aber problemlos angewachsen ist !
>ist ein nachwachsender Rohstoff als Energieträger,
der ein Minimum an Pflege und Düngung braucht, jedes
Jahr nachwächst,
mehrere Jahrzehnte lang, wenn eine Fläche einmal dicht bewachsen
ist.
> produziert bis zu 20 Tonnen Trockenmasse
pro Hektar und Jahr,
abhängig von Klima und Niederschlag,
für Heiz- und Isolierzwecke wird es einfach mit dem Maishächsler
geerntet.
>ist ein Bambus-ähnliches Gewächs,
welches innen nicht hohl sondern mit einer dem Holundermark ähnlichen
Struktur ausgefüllt ist
und deshalb in gehäckseltem Zustand
auch ein natürliches Wärme-Isoliermaterial darstellt,
eventuell zu binden mit Lehm oder anderen Baustoffen.
>ist ein nachwachsender Rohstoff zur Herstellung
von Baumaterialien,
wie einige Patente in der Schweiz belegen.
> ist ein Werkstoff, ähnlich dem Bambus
der für verschiedene dekorative Zwecke,
kann aber auch kombiniert mit anderen Nawaros
zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden kann.
Interessant ist dabei die Genügsamkeit
der Pflanze in Bezug auf
Dünger und Pflanzenschutz,
also die Umweltfreundlichkeit,
die Mehrjährigkeit, einmal angepflanzt,
gibt sie viele, mindestens 20 Jahre Ernte,
und grosse Mengen an Biomasse als nachwachsender Rohstoff.
Die
Umweltfreundlichkeit, die Mehrjährigkeit:
da die Ernte im Spätwinter, bzw. im Frühjahr erfolgt
und über das ganze Jahr keine weitere Bearbeitung notwendig
ist,
es
erlaubt es Nistplätze für gefährdete Vogelarten,
bietet übers Jahr hin viel Lebensraum für Kleintiere
und Insekten,
bietet Deckung für Wild,
es
kommt nicht zur Bodenverdichtung,
Bodenleben wird durch die Ernte nicht gefährdet,
es denitratisiert Böden,
verhindert Bodenerosion durch Wind und Wasser,
Positive CO2 Bilanz:
es bindet CO2, auch dauerhaft im Boden in Form von Rhizomen!
Miscanthus ist hilfreich
um rasch die Vorgaben von Kyoto zu erreichen,
zu denen wir uns verpflichtet haben,
von denen wir in Österreich zur Zeit weit entfernt sind
und die uns Milliarden Euro an Zertifikaten kosten werden,
zusätzlich zu denSchäden, die der Klimawandel weltweit
verursachen wird!
Auskünfte überKonditionen und Liefermengen von Saatgut
(Rhizome
für die nächste Pflanzperiode (ab etwa Ende März,
April 2010)
bitte telefonisch unter 0043 (0) 660 9433282
oder per e-mail erfragen.
Pflanzen in Töpfen
zum Nachsetzten bzw. schnellerem Anwachsen,
bieten wir auch in größeren Mengen ab Ende Mai an.
Diese sind sehr geeignet für Sichtschutzplanzung, Versuchsplantagen,
Dekoration,
Park- und Gartenpflanzungen . Wir
bieten weiters Fachwissen, Referenzen,
Kontakte zu Fachleuten und ausführliche Informationen.
kontakt

Händische Ernte im Spätwinter, Halme für Dekorzwecke

Feucht gerntete geschälte Halme
Wurzelrhizome
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