Mehr Wissen über Miscanthus sinensis x giganteus

Wir sehen Miscanthus neben Hanf, Kurzumtriebspflanzen, Switchgras
und anderen schnell wachsenden Pflanzen als das ökologische Optimum der NAWAROs (Nachwachsende Rohstoffe).

Miscanthus ist auch unter dem Namen Chinaschilf oder Elefantengras bekannt, bildet rasch wachsende, 3 bis 4m hohe Rohrstengel, vermehrt sich ausschließlich mit Wurzelrhizomen,
ist Standort abhängig,
kann sich dadurch nicht unkontrolliert verbreiten.

Die Bezeichnung Elefantengras hält sich hartnäckig im deutschsprachigem Raum
ist aber botanisch nicht eindeutig:

Miscanthus giganteus
ist eine mehrjährige Pflanze, die ohne großen Aufwand gute Erträge an Biomasse bringt.
(Standort abhängig 15-22 t TM / Ha im Jahr! )

Pflege braucht die Kultur nur in den ersten Jahren,
wenn ihr Beikräuter das Licht und das Wasser streitig machen.
Dazu gibt es immer interessantere Erkenntnisse und Experimente
um auf Herbizide verzichten zu können.

Probleme mit Schädlingen oder Krankheiten sind kaum bekannt,
eine Düngung ist nur in geringem Ausmaß notwendig,
zu nährstoffreiche Böden können nach der Pflanzung
zur Auswinterung führen, da dann die Einlagerung der Nährstoffe in die Rhizome
zu spät vor dem Frost stattfindet.

Im Herbst sterben die oberen Teile der Pflanze ab,
die Blätter bilden einen Wärmeschutz und Dünger, sie haben höheren Mineralstoffgehalt,
die Halme bleiben aber bis zum Frühjahr auf dem Feld.
Bis zur Ernte trocknen die Halme, ihre Feuchtigkeit liegt dann unter 20 Prozent.
Dadurch werden sie lagerfähig,
und als Heizmaterial optimal verwertbar.

Sollte schwerer Schnee im Frühwinter die Halme knicken,
weil sich noch Blätter darauf befinden,
so knicken die Halme immer in Höhen über 50 cm,
so dass eine Ernte mit Häcksler dennoch möglich ist!

 

Miscanthus giganteus

Miscanthus ist für manche ein Ziergewächs,
für andere eine Nutzpflanze mit erstaunlichen Eigenschaften:

Sie ist eine C4 Pflanze, das heisst sie gehört wie der Mais zu jenen Pflanzen;
die ein Maximum an Photosynthese betreiben.
Sie produzieren dabei ein Maximum an Biomasse
aus der zur Verfügung stehenden Sonnenenergie.
Die Miscanthus Pflanze bewerkstelligt dies über einen biochemischen Vorgang (C4),
bei dem sie am Tag und vor allem auch Nachts
CO2 aus der Luft aufnimmt und in Form von L-Malat oder L-Aspartat einspeichern kann,
welches sie dann am Tag durch C3- Photosynthese nützt (Calvin-Zyklus).
Dieser Vorgang macht die Pflanze hitzeresistent, sie kann auch nachts assimilieren
und verliert dadurch an heißen Tagen nicht soviel Wasser
wikipedia

Miscanthus wächst auf allen Standorten wo auch Mais wachsen würde.

Wir haben auch eine kleine Versuchs-Plantage Im Waldviertel,
(Kleinmühl), auf 600m Seehöhe,
die zwar langsamer, aber problemlos angewachsen ist
!

Miscanthus ist ein nachwachsender Rohstoff als Energieträger,
der ein Minimum an Pflege und Düngung braucht
und mehrere Jahrzehnte lang jedes Jahr nachwächst,
sobald eine Fläche einmal dicht bewachsen ist.

Miscanthus produziert abhängig von Klima und Niederschlag
bis zu 20 Tonnen Trockenmasse pro Hektar und Jahr,
für Heiz- und Isolierzwecke wird es einfach mit dem Mais Hächsler geerntet.

Miscanthus ist ein Bambus-ähnliches Gewächs, das innen nicht hohl sondern mit einer dem Holundermark ähnlichen Struktur ausgefüllt ist,
und deshalb in gehäckseltem Zustand
auch ein natürliches Wärme-Isoliermaterial darstellt.

Miscanthus ist ein nachwachsender Rohstoff zur Herstellung von Baumaterialien,
wie einige Patente in der Schweiz belegen.
Als Baustoff kann es mit Lehm oder anderen Baustoffen gebunden werden.

Miscanthus ist ein Werkstoff, ähnlich dem Bambus, der für dekorative Zwecke,
aber auch kombiniert mit anderen NAWAROs
zu verschiedenen Produkten verarbeitet werden kann.

Interessant ist dabei die Genügsamkeit der Pflanze in Bezug auf
Dünger und Pflanzenschutz,
also die Umweltfreundlichkeit,
sowie die Mehrjährigkeit. Einmal gepflanzt,
ermöglicht sie mindestens 20 Jahre Ernte,
und liefert grosse Mengen an Biomasse als nachwachsender Rohstoff.

Miscanthus ist umweltfreundlich, da die Ernte im Spätwinter, bzw. im Frühjahr erfolgt
und über das ganze Jahr keine weitere Bearbeitung notwendig ist.

Es bietet Nistplätze für gefährdete Vogelarten,
Lebensraum für Kleintiere und Insekten,
und Deckung für Wild.

Es kommt nicht zur Bodenverdichtung,
Bodenleben wird durch die Ernte (Spätwinter) nicht gefährdet,

Miscanthus denitratisiert Böden und
verhindert Bodenerosion durch Wind und Wasser,

Positive CO2 Bilanz: Miscanthus bindet CO2,
auch dauerhaft im Boden in Form von Rhizomen!
Das entspricht etwa 80t CO2 / Ha (25 t Biomasse).

Miscanthus könnte zum Beispiel durch Verkohlung
und Nutzung des Holzgases zum Heizen oder zum Betreiben von Motoren
einen entscheidenden Beitrag als CO2 Senke liefern.

Das funktioniert so:
Die entstandene Holzkohle (ca 5t /20t Miscanthus Halme)
wird zur Bodenverbesserung in Acker Böden eingebracht ( Siehe Terra preta)
Innerhalb von 20 Jahren entspricht das folgendem Verhältnis:
Zusätzlich zum Heizwertäquivalent von 100 t Heizöl (300 t Heizgas aus Biomasse)
werden 400 t CO2 /Ha !! als Holzkohle aus der Atmosphäre abgeschieden.
Dies bedeutet innerhalb von 20 Jahren pro Hektar umgerechnet 5600 Euro
an Emissionszertifikaten nach jetztigem Wert !!
Mit der Menge Holzkohle die in den 20 Jahren/Ha entsteht,
lassen sich 2-4 Ha karge Ackerböden
zu hochwertiger fruchtbarer Schwarzerde umwandeln!

Miscanthus ist hilfreich, um rasch die Vorgaben von Kyoto zu erreichen,
zu denen wir uns verpflichtet haben!
Von denen wir in Österreich zur Zeit weit entfernt sind
was uns zusätzlich zu den Schäden
die der Klimawandel womöglich weltweit verursachen könnte,
Milliarden Euro an Zertifikaten kosten wird!

Anfragen über Mengen und Preise bitte jetzt gleich unter
Kontakt
per email an      hempstone@hempstone.at
sowie          office@drumparam.at

oder telefonisch unter    0043 (0)660 9433282.


Seien Sie innovativ,
die Produktion von Biomasse erschließt LandwirtInnen in Zukunft
eine zusätzliche Einnahmsquelle!

Wenn sich eine Wirtschaft
nicht mehr hauptberuflich rechnet,
so haben Sie mit Miscanthus Flächen nach der Pflanzung
keine Arbeit mehr - abgesehen vom Verkaufen der Ernte und ein wenig Buchhaltung-,
dafür aber ein stetiges Einkommen.

Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren...

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Miscanthus Pflanzen in Töpfen, größere Blöcke,
zum Nachsetzten bzw. für schnelleres Anwachsen,
bieten wir auch in größeren Mengen ab Ende Mai an.
Diese sind sehr geeignet für Sichtschutzplanzung, Versuchsplantagen, Dekoration,
Park- und Gartenpflanzungen .

Wir bieten weiteres Fachwissen, Referenzen,
Kontakte zu Fachleuten sowie ausführliche Informationen.

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